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Freimaurer wird man freiwillig. Man muss es wollen, man muss die Mitgliedschaft suchen. Ein solches Verhalten ist in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich: Wir sind daran gewöhnt worden, daß man uns umwirbt, uns Angebote macht, Sonderangebote womöglich: Eine Woche kostenlose Exklusiv-Mitgliedschaft! Sparen Sie 100 Euro, wenn sie jetzt beitreten! Das gibt es bei uns nicht! Solches Verhalten werden sie bei uns vergeblich suchen. Ganz im Gegenteil:
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Dieser Artikel handelt vom Leben auf Sylt, von den Männern, die hier beheimatet sind, hier leben und arbeiten - und die auch Freimaurer sind. Und als Freimaurer stehen sie in der Verantwortung für ein gutes, geordnetes und friedliches Zusammenleben aller Einheimischen und aller Gäste. Für ein reiches, vitales Kulturleben.
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Aus der Chronik der Frisia zur Nordwacht |
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1886:
- der deutsch Ingenieur Carl-Friedrich Benz erhält das Patent für seinen Motorwagen;
- unter ungeklärten Umständen ertrinkt der zuvor entmündigte König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See;
- der Apachenhäuptling Geronimo ergibt sich der US-Armee, der letzte Indianerkrieg ist damit beendet;
- in New-York wird die Freiheitsstatue aufgestellt;
- der Coca Cola Sirup wird erfunden
- 25. September 1886: das Stiftungsprotokoll einer Kinderheilstätte trägt dieses Datum und ist wohl eines der ersten Dokumente, das freimaurerische Aktivitäten auf Sylt dokumentiert.
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Was ist eigentlich ein "Stiftungsfest"? |
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Am 18. März 2012 feierte unsere Freimaurerloge ihr 92. Stiftungsfest. Alle Mitglieder der Loge waren - soweit möglich - erscheinen. Zahlreiche Besucher - Freimaurer aus ganz Norddeutschland - waren angereist, um mitzufeiern. Da erhebt sich die Frage: Ein Stiftungsfest? Was ist das?
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Westerland, das Herz der Insel Sylt, ist die Heimat der von vielen liebevoll genannten "Frisia"- ein Männerbund, der sich den Idealen von Brüderlichkeit, Toleranz und Gerechtigkeit verschrieben hat. In dem im allgemeinen so bezeichneten "Rituellen Arbeiten" ist dieser Bund bemüht, diesem Ideal näher zu kommen. Hier ist nichts mehr zu spüren von dem verbreiteten Vorurteil der Geheimiskrämerei. Im Kreis von Brüdern aus allen Berufen, vom Arbeiter bis zum Akademiker, wird hauptsächlich das Bemühen um die Entwicklung und Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit deutlich.
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